Das Wappen von Stahle - von Heinz Mönkemeyer (30.3.1928 - 26.12.2006)


WAPPEN DER GEMEINDE STAHLE
genehmigt vom Innenminister Nordrhein-Westfalens
mit Urkunde vom 5.5.1964

Wappenbeschreibung
In rotem Schild über silbernem Wellenbalken ein aus einem
goldenen Halbbogen wachsendes goldenes Kreuz.

Wappenbegründung
Das Wappen gibt die geographische Lage der Gemeinde Stahle wieder:
Der Ort erstreckt sich zwischen der durch einen Wellenbalken charakterisierten Weser und dem durch einen Halbbogen dargestellten beherrschenden Feldberg. 
Durch das Feld im Wappenfuß wird außerdem das jenseits des Flusses beginnende Land Niedersachsen angedeutet und damit die Lage des Dorfes als östlichste Grenzgemeinde von Nordrhein-Westfalen versinnbildet. Das Kreuz als dominierendes Wappenzeichen wurde gewählt, weil ein 15 Meter hohes Mahnkreuz, das höchste Kreuz des Weserberglandes, an zentraler Stelle des Feldberges weithin sichtbar aufragt und weil das Kreuz gleichzeitig die vorhandenen alten Feld- und Wegekreuze symbolisiert. Da die Gemeinde Stahle die Eingangspforte des Corveyer Landes ist, soll aus kulturhistorischen und religionsgeschichtlichen Gründen vor allem auch die Bedeutung des Kreuzes, in dessen Zeichen von Corvey aus große Teile Norddeutschlands christianisiert wurden, herausgestellt werden. Wegen der Zugehörigkeit der Gemeinde zum Corveyer Land wurden als Grundfarben die von Corvey gewählt, nämlich "Rot" und "Gold".

Autor/Quelle:
Heinz Mönkemeyer (*30.3.1928 †26.12.2006)
Bürgermeister von Stahle, Ortsheimatpfleger, Heimatdichter, Schriftsteller


 

 

 

 

Wappen von Stahle

Alphornmusik aus Stahle im Weserbergland.